GTA-Nord: Sant. Prascondù -> San Lorenzo Piantonetto

Tag 29, Sonntag: 

Heute wird’s etwas knackiger: ca. 1200m hoch und 1500m runter.

Zunächst durch einen etwas verwunschenen Wald …
bis zur letzten Siedlung Posio.

Beim Aufstieg zum Monte Arzola gibt es bei gutem Wetter einen Rückblick zum Santuario (rechts unten im Bild). Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell man an Höhe gewinnt und eine super Übersicht bekommt.

Aus der Poebene versuchen Wolken, sich über den Bergkamm zu winden.
Sie schaffen es heute nicht. 

Auf dem Südsattel des Monte Arzola gibt es ein kleines Bivacco. Hier könnte man Sonnenauf- und Untergänge erleben. Doch mich zieht es weiter.

Wir mussten an einer Herde aus Schafen und Eseln vorbei. Lt. Schäfer waren es ca. 600 Tiere.

Zwei große Hirtenhunde, wie ich sie auch aus den Pyrenäen kenne, versperrten uns mit lautem Gebell den Durchgang. Es gab kein Vor- und Zurück mehr, sondern nur Stehenbleiben und warten. Der Schäfer bequemte sich nach ca. 5 Minuten, uns aus der misslichen Situation zu befreien. Die Hunde ließen von uns ab und verschwanden in der Herde…

Nun konnten wir auch mal in die räumliche Zukunft schauen: Nach da ganz weit unten wollten wir noch hin.

Beim Abstieg kamen wir noch am Zuhause des Schäfers vorbei, einem abgehalfterten Wohnwagen, der bestimmt nur mit einem Helikopter hierher gebracht werden konnte.

Die Trattoria in San Lorenzo wartete mit einer Vielzahl von lokalen Antipasti auf, die uns auch von der Chefin einzeln erläutert wurden. Dazu gab es Wasser, Wein, Café, Grappa und und Genepi, all inclusive. Ein wirklich genussvoller Tagesabschluss.

Tag 29: ~9,4 Std. ~15,3km / ~1230m \ ~1580m

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