GTA-Nord: Noasca -> Rif. Fonti Minerali (Ceresole)

Tag 31, Dienstag:

Bei wunderbarem Wetter geht es durch Geisterdörfer und über Höhenzüge weiter hinein ins Val dell‘ Orco bis fast ins Zentrum des Nationalparks Gran Paradiso.

Der Weg führte durch leerstehende, vom Wald bereits zurückeroberte Dörfer, die aus bis zu 20 Häusern bestanden. Einige wenige Siedlungen werden jetzt als bescheidene Feriendomizile genutzt.

Temporär kreative Verwendung von Plastik-Cola-Flaschen

In einem dieser Dörfer war noch ein Schulzimmer erhalten, dass noch bis Anfang der 60er Jahre aktiv genutzt wurde. Erst dann erfolgte der vollständige Wegzug ins Tal bzw. die nächste Stadt.

Kuriose Behausungen sind allgegenwärtig.

Hier dient einem Farn der Backofen als Unterschlupf.

Und immer wieder kleine Aussichten in Richtung Talschluss im Nationalpark Grand Paradiso.

Paradiso-Hochsitz

Schäferin bei der Arbeit  

… und immer wieder Wasserfall in Landschaft 

… Stausee in Sicht … 

… und angekommen am Posto Tappa Rifugio Fonti Minerali,
das noch aus alten Zeiten eine Mineralquelle als Gesundbrunnen beherbergt.

Die Unterkunft wird von einigen jungen Leuten bewirtschaftet. Hinzu kamen junge deutsche Familien mit kleinen Kindern, die hier Familien- und Kletter/Boulder-Urlaub miteinander kombinieren. Essen war mal wieder echt Spitze. Ich weiß gar nicht, ob ich mich wieder auf normale Kost umgewöhnen will …

Und gute Musik zum Selbstauflegen gab es: Von Vivaldi, Bergsteigerchören, italienischen Liebesschnulzen bis Pink Floyd und Dire Straits war alles möglich. Es war ein süffiger Abend 🍷🍺.

Tag 31: ~9,0 Std. ~10,9km / ~1060m \ ~1980m

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