GTA-Süd: Rif. Stroppia -> Bivacco Bonelli

Tag 11, Dienstag:

Kühl und neblig begann der Morgen.
Ich pellte mich erst gegen 7:30 mühselig aus dem Schlafsack.

Ein kleines Sehnen nach zu Hause kam in mir auf. Nach dem letzten Müsli und dem letzten Kaffee mit Zucker, den ich noch hatte und nach allem Einpacken (alles fiel mir etwas schwer) ging es weiter.

Heute ging es nur durch schottriges und blockiges Gelände.

Ich war mal wieder auf GTA-Abwegen unterwegs. Der Abstieg vom Passo la Forcellina gestaltete sich wegen der Rutschigkeit des Gerölls wie ein vorsichtiger Gang auf Eiern.

Endlich überstanden folgten noch wüstenähnliche langgestreckte Wege auf Graten oder an Hängen bei heftigen Böen.

Das Bivacco Bonelli kam erst ganz zum Schluss in Sicht und erwies sich als total gemütlich.

Ein holländischer Freigeist mit seiner 23jährigen Tochter machten noch Rast hier. Wir redeten kurz und intensiv miteinander. Ansonsten war wieder diese beruhigende Stille da, die ich wirklich gut genießen konnte.

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