GTA-Süd: Valle Tesina -> Rif. Malinvern

Tag 15, Samstag:

Schon in der Nacht leuchteten alle Sterne (1000-Sterne-Hotel), so dass ich von einem sonnigen Morgen ausgehen konnte.

 beim Einpacken

Erst um 7:40 Uhr wurde ich wach. Um 9:30 Uhr war alles gerichtet, so dass es mit der „Plackerei“ weitergehen konnte.

Wollgras

Rückblick beim Aufstieg

Am Colle wurde mir dann schlagartig klar, dass es Samstag und schönes Wetter und ich in Italien war: Von der anderen Seite strömten über hundert  Menschen dem Pass zu, BluetoothLautsprecher tragend und seichte italienische Musik hörend, sich laut oder leise unterhaltend, rasend oder auch einfach nur gehend.

Mit dauerndem „Buon Giorno“ oder „Salve“ kam ich langsam an der Prozession vorbei, die von den Parkplätzen um das Kloster Santa Anna, dem höchst gelegenen in Europa, ausging.

Übrigens unterstützt der dortige Abt die spirituelle Entwicklung der Menschen, indem er bewusstseinsverändernde Substanzen aus lokalen Pflanzen herstellt und verkauft: Genepi.

Über einen französisch/italienischen Grenzkamm führte der Weg zum Passo Lombardo, wo eine echte Imbissbude auf hungrige und durstige Kunden wartete. Drei freundliche, freakige Franzosen betrieben den Laden. Ich bestellte mir eine Limonade und einen Pfirsich, den ich sofort heißhungrig verschlang.

Beim Schlussstück hinauf auf einen Pass (wohin auch sonst?) und dann beim hinunter zum Rifugio Malinvern stürzte ich bergab auf einem Militärweg recht heftig, so dass sich unter anderem meine Brillenbügel stark verbogen.

Dies konnte am Abend mit italienischer Leatherman-Unterstützung von Andrea(s) behoben werden. Morgen geht’s weiter und am besten ohne weitere Stürze. Buona Notte.

Eingang zu Rif. Malinvern

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