HRP-West: Ref. D’Arlet -> Col de Somport

Tag 12, Sonntag: Im Nationalpark Pyrenäen

Um fünf am Morgen begann es wieder zu regnen. Eigentlich wollten wir unser eigenes Frühstück draußen einnehmen und früh los. Anstelle dessen packte ich meinen Rucksack und und zog mich an, alles komplett im Zelt auf kleinstem Raum. Das Zelt blieb noch stehen, als wir wieder den Schutz der Hütte aufsuchten.

Ein Frühstück mit von den Hüttenwirtinnen selbst gebackenem Lebkuchen hob unsere Stimmung. Während der Wartezeit erfuhr ich mehr über den französischen Nationalpark Pyrenäen, ja es gibt sogar ein Spiel, dass die Längsdurchquerung der Pyrenäen zum Thema hat.

Nachdem die Natur gezeigt hat, wer hier den Lebensrhythmus vorgibt, packten wir die nassen Zelte ein.

Zeltplatz am Refuge d’Arlet

Refuge mit Lac d’Arlet zum Abschied 

Für den Nachmittag war wieder Regen und Gewitter angekündigt, so dass wir versuchten, unser Ziel bis dann zu erreichen.

Die Weite der Landschaft und das vielfältige Grün lässt sich nur schwer auf Bildern festhalten. Hier ein paar klägliche Versuche, die ganz gut gelungen sind.

Suchbild Schäferhütte 

Selten: In aller Ruhe blieben die beiden liegen als wir an ihnen vorbei liefen.

Kurz vor dem Col de Somport machte der Himmel dunkel und wir machten beim Schlussanstieg Tempo. Gerade rechtzeitig vor einem heftigen Regen erreichten wir die ehemalige Grenzstation, die als Unterstand einen prima Sinn erfüllte.

Die spanische Albuerga Aysa bot uns Herberge und Essen. Es scheint auch eine PilgerStation zu sein, denn von diesen waren auch noch bestimmt acht „MuschelWandernde“ da.

Tag 12: ~7 Std. ~16 km /~780 m \~1.140 m

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