HRP-Ost: Ref. del Fornet -> Camp. Bordes de Graus

Tag 10, Samstag:

Den gestrigen Abend habe ich gemeinsam mit einem Franzosen, einer Belgierin und einer Polin verbracht. Sprachbasis war Englisch. Schon kurios, doch auch irgendwie sinnvoll, eine gemeinsame Basissprache zu haben. Nach dem heutigen Frühstück verstreuten wir uns in alle Winde, jedoch nicht bevor wir uns noch ein gutes Leben gewünscht haben.

Heute wird es mehr ein Bilderbuch als ein Texthaufen…

Abschied vom Rifugi del Fornet

Gleich danach fällt mir die erste Weihnachtsdeko auf, obwohl ich damit nicht so viel im Sinn habe.

Maurerkunst

Morgenstimmung

Hier geht’s rauf, so halblinks ist der Weg.

Sie staunt nicht schlecht, wer da so früh kommt.

Da oben ist der erste Pass für heute.

Doch vorher kommt der erste See, dessen Ufer auch als Zeltplatz empfohlen wird.

Rückblick von Pass auf die Hautes Pyrenees 

Und gleich vom Pass aus die nächsten Seen.

Wenn man in allen baden wollte, bekäme man Schwimmhäute zwischen den Fingern und Zehen … von mir sind insgesamt nur einige wenige bebadet worden. Richtig kalt waren sie nicht.

Auf dem Abstieg finde ich wunderbare Felsmuster …

Was blüht denn da?

Es ist immer wieder verwunderlich. Von dem Pass bin ich heruntergestiegen …

Und wieder See, See, See … und es wird nicht langweilig, weil sich Form und Farbe unterscheiden…

Steinmensch an Wolken

Ich kanns nicht lassen: See

Ich kanns nicht lassen: Felsmuster

Schon wieder: See

Mal anders:
Suchbild mit drei Seen,
ganz hinten am Ende des letzten Sees die für heute angepeilte Hütte.

Vorher noch ein paar hübsche Felsmuster. 

Mir fällt auf, dass ich bei Alleingängen ein  offeneres Auge für Interessantes am Wegesrand habe.

 Refugi Enric Pujol (2290m)

Refugi Enric Pujol (2290m)

Es ist jetzt 15:30 Uhr. Jetzt müsste ich es mir hier nett machen. Doch ohne Gesellschaft, Strom, Wasser, Panaché wäre das nur ein Warten auf das Schlafengehen. 

Ich schaue auf die elektronische Karte und sehe ca. 3 Stunden weiter unten einen Campingplatz, der ca. 1,7km und 220hm abseits der Route liegt. Zumutbar. Also abwärts.

Schon wieder ein See, – sie sind einfach zu schön, um sie einfach da zu lassen.

Ich treffe auf dem Abwärtsweg ein französisches Paar, die mich sofort als HRP-Wanderer identifizieren. Warum? Weil die selbst vor zwei Jahren die HRP gelaufen sind und Gepäck und „die Gangart kennen“ (!?).

Das Blau, die Wolken, der Weg … berauschend

Die Landschaft verändert sich …

… immer mehr.

Der Weg zum Campingplatz Bordes de Graus ist moderat. Ich handle mir für diesen Abstecher morgen eine Stunde zusätzlichen Weg ein.

Allein schon wegen des Essens ist es wert:
1. Spaghetti mit Pilzen,
2. Lammbraten mit Kartoffeln und Zucchino,
3. Zitronensorbet.

Dazu Wasser, Wein und danach Espresso: fast wie im Piemont.

Schattenselfie

Tag 10: ~10 Std. ~ 19,8 km /~1410 m \~1450 m

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