HRP-Ost: Cabana Jaqa del Clots -> Mantet

Tag20, Dienstag: 

Nun geht auf dem GR10 weiter: Wandern nach Farben. Der Weg ist so gut markiert, dass ich mein Navimobiltel ausschalten kann.

Zunächst der allmorgendliche Rückblick auf meinen Schlafplatz.

Dann geht es über „dirt road“ hinauf …

… und natürlich wie immer auch runter zum Refuge d’étape du Ras de la Carança, das von einer jungen, kleinen Kommune betrieben wird. Hier bekomme ich einen Café au Lait und ein angenehmes Gespräch mit zwei jungen katalanischen Männern über Katalonien, Europa, den Brexit, die Klimaveränderung, etc., – und das alles binnen einer halben Stunde.

Auf dem Weiterweg entdecke ich noch die Hüttendusche im Bach.

Dann beobachte ich noch Ameisen, die zur Arbeit gehen.

Eine lange Stecke bergab bringt mich in die die Nähe von Mantet, einem kleinen Pyrenäendorf in der Nähe der spanischen Grenze.

Rund um Mantet sehe ich Unmengen an Terrassierungen, die nicht mehr aktiv genutzt werden. Ein Hinweis auf eine sehr aktive Landwirtschaft in vergangenen Zeiten. 

Auch der Trockenmauerbau fasziniert mich wieder.

Letztendlich erreiche ich meine anvisierte Unterkunft Gite Cazenove in der Dorfmitte.

Es hat eine noch aktive Terrasse, die jedoch für andere als der landwirtschaftlichen Nutzung bestimmt ist. 

Auch der Hausgarten ist liebevoll gepflegt.

Das Essen entsprach dem Vorgeschmack. Besonders erinnern kann ich mich an das Huhn, das auf katalanische Art zubereitet war.

Ein holländisches Paar, das jetzt in den Pyrenäen eine Milchschafzucht betreibt und CheapSheepCheese herstellt sowie zwei wandernde Katalanen sind auch mit dabei. Ein geselliger und gesprächiger Abend, – in Englisch, der Sprache der Nation, die demnächst wahrscheinlich aus der EU ausscheidet. Irrgendwie irrwitzig.

Tag 20: ~8 Std. ~13,5 km /~940 m \~1450 m

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