D-Runde: Hochrieshütte -> Stöhrhaus

Tag 75 bis Tag 79: Maximiliansweg, fünfter Teil

Von der Hochrieshütte führt uns der Weg hoch über dem Chiemsee an der Kampenwand vorbei, einem bekannten Ziel für Kletternde, vor allem aus der bayrischen Region.

Kurz hinter der Kampenwand beziehen wir wildes Quartier bei der Grassauer Hütte, beobachten und genießen das Naturschauspiel Sonnenuntergang zum xten Mal und sind wie immer begeistert.

Das Leuchten der Sonne am Morgen ist genauso beeindruckend. Außer Kuhglockengeläut nichts zu hören.

Blick nach Süden übers bewölkte Tal auf vergletscherte Gipfel in Österreich.

Moderne Almidylle. Die Sonnenschirme sind für die Touristen.

Bierselige Abendstimmung am urgemütlichen Hochgernhaus.

Im wuiden Kraut 

Kurz nach Ruhpolding finden wir mal wieder eine Schutzhütte. Gekocht wird im Dunkeln. Man merkt, dass der Herbst kommt.

Endlich mal ein schöner (Kirch)Turm

Wenn eine Alm nicht mehr bewirtschaftet (bestoßen) wird, entsteht so langsam wieder natürliche Landschaft. Gar nicht so übel.

Relikte vergangener Zeit an der Zwieselalm.

Den Parkwächter haben wir vergeblich gesucht. Die Liegewiese auch.

Der lange Abstieg dauert bis in die Abenddämmerung. Durch Unterstützung von Mutter, Tochter und Auto erreichen wir in tiefschwarzer Nacht unsere Unterkunft im österreichischen Großgmain.

Wir verlassen am folgenden Morgen den Maximiliansweg kurz vor Berchtesgaden, seinem offiziellen Ende. Der Hotspot reizt uns nicht.

Der Aufstieg zum Stöhrhaus bei Berchtesgaden ist zu Beginn grottenlangweilig.

Einige Blüten verkürzen uns die Zeit.

Der Weg mausert sich aber dann zu einem passablen Höhenweg.
Das Stöhrhaus selbst liegt toll und bietet eine wunderbare Aussicht zur Watzmann-Familie.

Weiter wollen wir auf dem Rupertiweg, einem österreichischen bekannten Weitwanderweg.

König Max II hatte schon 1855 die gute Idee, „seine“ bayrischen Berge kennenzulernen. Der vom DAV gestaltete Maximiliansweg hat bestimmt nicht mehr viel mit der Originalroute gemein. Er führt sehr abwechslungsreich und auch manchmal anspruchsvoll durch die verschiedenen bayrischen Gebirgsgruppen. Leider sind die Verbindungswege durch die Orte und die Anfangsanstiege und Endabstiege meist Schotter- oder Asphaltwege. Daher gibt es leider nur vier von fünf Sternen, obwohl die Bergwege und Aussichten eigentlich sechs von fünf Sternen bekommen müssten.

Kenndaten: 5 Tage, 92 km, / 5.450 Hm, 5.167 Hm

Ein Kommentar

  1. Unknown
    4. September 2020
    Antworten

    Sehr gerne bin ich nach wie vor (leider nur auf dem Bildschirm) regelmäßig dabei! Schon im Schwarzwald (meine Heimat) hatte ich das Erlebnis, dass meine Kommentare nur anonymisiert möglich sind. Deshalb Unterschrift: Uwe. und mehr hier: enrosadira.de
    Alles gute weiterhin!

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