Dörnberg im Herbst

Meine Samstags-trägheit über“mann“te mich fast. Dann rief ein Freund, um mich zu einer Wanderung einzuladen. Nach einer gemeinsamen Tour zog ich allein weiter. Mein Ziel war der Hohe Dörnberg. Oben traf ich auf zwei junge DraußenSeiende. Wir genossen auf einer Bank die Vielfalt der Farben des Herbst-waldes. Es ist schön, Gleichgesinnte zu treffen. Der Wind blies uns in den Rücken und kühlte uns allmählich aus.

Wir warteten auf die Dämmerung, die ihre abendliche Kälte mitbrachte.

Ich suchte einen windstillen Schlafplatz, den ich auf einer kleinen Plattform unter jungen Eichen fand. Wegen meines diesmal unruhigen Schlafes konnte ich in Wachphasen einen für nordhessische Verhält-nisse tollen Sternen-himmel sehen. In der Stille war dies ein reiner Genuss. Ich wusste wieder, warum mir das DraußenSein so gut tut.

Erkenntnisse:

  • selbst abgestorbenes Holz von den Bäumen ist jetzt im Herbst zu feucht, um damit   einen Holzkocher zu betreiben -> Gas- oder Spirituskocher einsetzen
  • Fleecehandschuhe werden schnell feucht -> wasser- und winddichte Handschuhe besorgen
  • ein Tarp reicht häufig für das DraußenSein -> ausprobieren, wie weit das möglich sein wird

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