GTA-Nord: Alpe Devero -> Varzo

Tag 5, Donnerstag:
von Alpe Devero zur Alpe Veglia

Nach dem „Zero Giorno“ geht es heute, am Donnerstag, von dem wunderschönen Hochtal Alpe Devero zum dem wunderschönen Hochtal Alpe Veglia. Beide gehören zu einem zusammhängenden Natur“park“.

noch  ein Blick zurück auf Alpe Devero …

… und ein Blick nach vornoben in Richtung Scatta d’Orogna 

Zunächst durch die Alpe Buscagna, die mit ihrem Lärchenwald einem Märchenwald ähnelt.

Von allen Seiten rauscht Schneeschmelzwasser in das Alpgebiet.

Die Scatta d’Orogna (2461m) ist noch völlig verschneit. Nur wenige begehen derzeit die GTA, sagte die Hüttenwirtin beim Abschied. Stimmt: kein anderer Mensch weit und breit. Es ist einfach noch sehr viel Altschnee vorhanden.

Kuhfellberg

Hinter dem Pass ging es zunächst auf der anderen Seite lieblicher zu, – bis zum verschneiten Passo Valtendra (2431m). Leider kein Foto, da ich zu beschäftigt war, sicher über die Schneefelder zu kommen.

Nach einem langen Abstieg war endlich das Rifugio Citta di Arona erreicht.

Lorenzo, der redselige und freundliche Hüttenwirt wurde von zwei deutschen Frauen unterstützt. Eine von ihnen bewirtschafte bis von kurzem im Valle Antrona eine Alp mit 60 Ziegen. Leider machten die Knie nicht mehr mit, so dass sie nun auf dem Rifugio mithilft.

Das Essen war hervorragend. Polenta mit Würstchen in Tomatenpesto und gebratener Zucchino, dazu ein Ziegenkäsefondue. Echt lecker.

Tag 5: ~7,8 Std. ~12,9 km  /~ 1160m ~ 1040m

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Tag 6, Freitag:
von Alpe Veglia nach Varzo (~580m)

Blauer Himmel mit super Aussicht über die Alpe Veglia, – so begann der nächste Morgen.

Lärche an Landschaft

In Abweichung zum aktuellen Trend (seit es den Rother-Wanderführer gibt), die GTA nun über Gondo und Zwischbergen (beides in der Schweiz) fortzusetzen, interessierte es mich, den ursprünglichen Weg in Italien weiter zu gehen.

So ging es fast nur abwärts nach Varzo, einem kleinen Bergstädtchen, auf nur ca. 580m gelegen.

Durch eine steile Schlucht mit riesigen Wassermassen ging es talwärts in das Valle Cairasca, abschließend über eine Mulattiera steil abwärts nach Varzo.

Valle Cairasca

Brunnen mit Becherservice

Je geringer die Höhe, desto häufiger die Esskastanienbäume/-wälder.

Idylle am Wege. Mein Bild dazu: Opa und Oma hüten schaukelndes Enkelkind

Mulattiera-Pflaster, kilomterlange Handarbeit

Tag 6: ~6,0 Std. ~14,6 km  /~ 260m  ~ 1400m

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