HRP-Ost: Ref. de Mariailles -> Mines de Batère

Tag 22, Donnertag:

Die heutige Etappe ist laut Beschreibung offiziell die längste. Daher mache ich mich auch schon um 7 Uhr los, unter anderem um früh auf dem beliebten Gipfel des Canigou zu sein.

Das erste auf dem Weg, was mir begegnet, ist eine katalanische Wandermarkierung, – in Frankreich!

Morgenstimmung 

Ein Blick in eine Schäferhütte, die am Weg liegt – Sauber, hell und stinkt nicht. Hier könnte ich auch übernachten.

Pic duCanigou (2785m), „Olymp der Katalanen“

Dann kommt der sogenannte „Kamin“, bei dem man etwas klettern sollen muss (oder müssen soll?). Viel gemerkt davon habe ich nicht.

Eher war die natürliche Steinskulptur interessant, die mich an die Statuen auf den Osterinseln erinnert hat.

Gipfelbild mit Rückblick auf die Hohen Pyrenäen,
die man tatsächlich noch so eben sieht.

Ansonsten gibt es hier das in den Pyrenäen eher unübliche Folterinstrument „Gipfelkreuz“, das mit allerlei katalanischem Firlefanz behangen ist.

Und eine Gipfelübersicht aus Keramik, hübsch anzusehen.

Nach Osten hin konnte ich nur das Meer erahnen: zu dunstig. Beim Abstieg über den Normalanstieg kamen mir über 100 Menschen entgegen, die auf den Canigou steigen wollten. Gut, dass ich so früh dran war.

Weiter geht’s über Höhenwege, an den Überresten eines abgestürzten Flugzeuges vorbei …

Silberbäume

Auf der gegenüberliegenden Seite muss ich auch noch entlang.
Es zieht sich …

…wie auf einem Schwarzwaldhöhenweg.

Bis ich schließlich durch ein ehemalies Eisenerzabbaugebiet zur Unterkunft Mines de Batère (1500m) gelange, die noch das Flair eines Bergarbeiterheims ausstrahlt und von einem jungen Paar mit Kind betrieben wird.

Zu fünfzehnt sitzen wird am Abendessentisch und lassen uns Ente in Scheiben mit Kartoffelschnitzen und Gemüse schmecken.

Tag 22: ~11,5 Std. ~27,3 km /~1310 m \~1560 m

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